Telekom tarifvertrag entgeltgruppen

Die Unterzeichnung der CA-Vereinbarungen wird am 23. bzw. 24. Juli folgen. Die Krise von Covid 19 hat auch erhebliche Auswirkungen auf Leiharbeitnehmer, da viele von ihnen ihre Verträge verlieren oder ihre Arbeitszeit enden. In dieser schwierigen Zeit hat sich Ver.di einen neuen Tarifvertrag mit Gehaltserhöhungen von 1,9 Prozent im Westen und 3 Prozent im Osten im Jahr 2020 gesichert. Für die 20.000 deutschen Mitarbeiter von T-Systems International, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, gilt dieser Deal jedoch leider nicht. Diese Mitarbeiter müssen das Ergebnis ihrer nächsten Vereinbarung abwarten, die Verhandlungen zwischen ver.di und der Unternehmensleitung sind für den 2. Mai angesetzt. Die Sozialpartner haben sich auch auf eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit geeinigt, die von 38 auf 36 Stunden sinken wird. Die Abschlagszeit – die ab 2019 gilt – wird jedoch nicht auf den Wochenplan angewendet, da die Arbeitnehmer stattdessen 14 Tage bezahlten Urlaub pro Jahr erhalten. Gemäß der Vereinbarung gilt die Arbeitszeitverkürzung auch für Teilzeitmodelle, die innerhalb des Unternehmens existieren.

Ein Datum der Umsetzung wurde jedoch nicht vereinbart, und die Verhandlungen sind im Gange. ver.di und der Arbeitgeberverband der Versicherungen haben einen auf ein Jahr befristeten Tarifvertrag für Kurzarbeit unterzeichnet, der die Kurzarbeiterentschädigung auf 90 Prozent oder 95 Prozent des Nettolohns erhöht. Während der Laufzeit der Kurzarbeitsvereinbarung sind die Arbeitnehmer auch aus betrieblichen Gründen vor Entlassungen geschützt. Das gilt für die deutsche Gewerkschaft ver.di, die mehrere Tarifverträge ausgehandelt hat, um die Löhne für Arbeitnehmer während der Pandemie in Branchen vom Einzelhandel über die Finanzierung bis hin zum Gesundheitswesen zu erhöhen. Tan Sri Zamzamzairani Mohd Isa, Chief Executive Officer der TM Group, sagte, der Hauptzweck des Tarifvertrags sei die Sicherheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter des Konzerns. Genauer gesagt ist die Lohnskala in zwei gleiche Teile unterteilt; diejenigen in der Hälfte mit niedrigeren Löhnen erhalten die größere Lohnerhöhung von 5,2%, während diejenigen in der oberen Hälfte eine Erhöhung von 4,8% erhalten. Die Lohnerhöhungen werden in zwei Phasen eingeführt, am 1. Mai 2018 und am 1. Mai 2019. Die niedrig bezahlte Gruppe wird ihre Löhne um 3,1 % und dann um 2,1 % erhöhen, während die Löhne der Zweitbeschäftigten um 2,7 % und dann um 2,1 % steigen werden. Das Endergebnis liegt sehr nahe an der ursprünglichen Lohnforderung von Verdi, die Gewerkschaft hat eine Erhöhung um 5,5 Prozent gefordert. Inzwischen werden die Löhne für Lehrlinge in zwei Phasen erhöht, um 40 Euro und dann 30 Euro monatlich.

Die Vereinbarung enthält auch eine Beschäftigungsgarantie, die bis zum 31. Dezember 2020 gilt. Wegen ver.di und des Eintretens der übrigen deutschen Gewerkschaftsbewegung hat die Regierung trotz des Widerstands der meisten Arbeitgeberverbände die Zahlungen erhöht. Mit der neuen Vereinbarung erhöht sich die Kurzarbeitsvergütung ab dem vierten Monat auf 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat auf 80 Prozent (87 Prozent) für Arbeitnehmer, deren Arbeitszeit wegen der Covid-19-Krise um mindestens 50 Prozent reduziert wird. ver.di und die Deutsche Telekom Privatkundenvertrieb GmbH (PVG) haben einen Tarifvertrag über Kurzarbeit vereinbart, der Betriebsbedingte Kündigungen bis zum 31. Dezember 2023 ausschließt. Die bestehende Subvention für kurzarbeit wird von derzeit 80 % auf 85 % des Bruttolohns im Verhältnis zum Bruttolohn erhöht! Alke Boessiger, Leiterin ICTS-Branche bei UNI Global Union, erklärte: “Das ist ein hervorragendes Ergebnis für ver.di und die 62.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom in Deutschland, die eine wohlverdiente Lohnerhöhung erhalten.